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12. Kopierschutz bei Audio-CDs


Immer mehr Musikfirmen gehen dazu über ihre CDs mit einem Kopierschutz zu versehen um die zunehmende Raubkopiererei auf PCs zu stoppen. Das durch Raubkopien Copyright-Rechte verletzt werden und die ganze Sache illegal ist, sollte jedem klar sein. Legal hingegen ist nach wie vor die Erstellung einer Audiokopie für den eigenen Gebrauch. Auch mit selbst erstellten Samplern sollte man vorsichtig sein, denn jedes einzelne Musikstück unterliegt einem Copyright: Solange man die Kopie für den Eigengebrauch oder als Geschenk erstellt, sollte man noch auf der sicheren Seite sein. Aber auch hier macht es die Menge: Man sollte sich darüber erkundigen, wieviel der Gesetzgeber hier zulässt.

Doch nun zum Thema: Wie kann ich mir, trotz Kopierschutz, eine Kopie meiner Lieblings-CD erstellen?

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: Die umständlichste - und zeitraubendste - ist das Auslesen der geschützten CD mit einem Software-Programm mit dem man den Kopierschutz umgehen kann (dies ist seit 2003 illegal und wird strafrechtlich verfolgt!) Also: Finger weg!. Wer häufiger Audio-Kopien anlegt sollte lieber zu folgender Methode greifen:

Wer schon glücklicher Besitzer einer höher wertigen Soundkarte (wie z.B. Creative Labs Soundblaster Live Platinum, Ladenpreis ca. 149.- Euro) ist, hat es da sehr einfach. Wer nicht, sollte sich den Kauf überlegen. Soundblaster Live! PlatinumDa die Karte digitale Ein- und Ausgänge (SP-Dif) zur Verfügung stellt, braucht man nur noch einen handelsüblichen CD-Player, den man ja sowieso schon meist hat. Diese verfügen in der Regel über einen digitalen Tonausgang, den man mit dem SP-Dif-Eingang der Soundkarte verbindet. Jetzt noch einen Wave-Editor mit Record-Funktion (z.B. Cool Edit 2000, Gold Wave) aufrufen, die passenden Aufnahme-Parameter eingestellt - und schon kann man die CD, Stück für Stück, direkt auf seinen Rechner aufnehmen. Danach das Brennprogramm aufrufen und die Scheibe direkt von der Platte brennen - fertig! Da man bei dieser Methode den Kopierschutz nicht knackt, sollte es auch keine rechtlichen Probleme geben (solange es für den Eigenbedarf genutzt wird).

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