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6. Vorgehensweise

Abb.1Da es vielerlei Brennprogramme mit unterschiedlichen Funktionen gibt, ist es fast unmöglich eine für alle Programme passende Vorgehensweise zu empfehlen. Die folgende Anleitung trifft deshalb auch nur für den Easy CD-Creator De Luxe zu. Andere Programme sollten aber ähnlich zu handhaben sein. Im Programm wählen wir im linken oberen Explorer-Fenster den Ordner, in dem sich unsere Wave-Dateien befinden (Abb. 1), die wir auf CD brennen wollen. Im Fenster rechts daneben wählen wir die gewünschten Waves aus und ziehen sie in das untere Fenster. Falls wir die Dateien von einer Audio-CD gewählt haben, markieren wir die Dateien im unteren Fenster und lesen diese zuerst über das Menü TRACK über die Option VORAUFZEICHNUNG ALS WAVE (Abb. 2) aus und speichern sie auf unserer Festplatte in einem beliebigen Ordner. Die Dateien im unteren Fenster werden dann entfernt, der Ordner der gespeicherten Waves ausgewählt, die Dateien von dort ins untere Fenster gezogen und dann können wir zum Brennvorgang schreiten. Der Button mit dem roten Punkt (bekannt von jedem Recorder) steht hier für Brennen. Die Option (Abb.3) NUR TESTEN sollte man bei der erstmaligen Benutzung eines Brennprogrammes auf jeden Fall zuerst anwählen. Damit wird ein Brennvorgang simuliert und falls dabei keine Fehler auftreten steht dem Anlegen unserer ersten Audio-CD nichts mehr im Wege. Die Option CD TESTEN UND ANLEGEN kann man sich in der Regel sparen,Abb.2
da sie die Zeit für den Brennvorgang nur verdoppelt. Äusserst wichtig ist allerdings, das wir unter WEITERE OPTIONEN den Menüpunkt DISC-AT-ONCE (Abb.4) anwählen (s. Kapitel 3). Den Punkt ZUSAMMENFASSUNG können wir vernachlässigen, da er nur statistische Werte über die zu brennenden Daten enthält. Jetzt, falls vorher noch nicht ausgewählt, CD ANLEGEN wählen und den OK-Button drücken. Der Brennvorgang beginnt danach.

Während des Vorganges sollte man den Rechner in Ruhe arbeiten lassen und keine weiteren Applikationen ausführen. Die meisten Programme lassen dies eh nicht zu, um einen Buffer-Underrun zu vermeiden (die Daten kommen langsamer vom Rechner als der Brenner sie verarbeitet, dadurch wird der Puffer des Brenners geleert und der Brennvorgang bricht ab). Noch ein Hinweis: Falls Stücke von verschiedenen CDs gewählt wurden, sollte man vor dem Brennen auf jeden Fall eine Angleichung der Lautstärke für alle Audio-Dateien vornehmen. Dadurch verhindert man grössere Schwankungen der Lautstärke einzelner Stücke, da hierdurch ein Maximalwert für alle ausgewählten Audio-Dateien ermittelt und zugeordnet wird. Man erhält damit ein harmonischeres Klangbild der zu erstellenden CD. Dies gilt ganz besonders bei Aufnahmen von LPs oder Tapes!
Abb.3 Abb.4

Mit dem Unterprogramm SPIN DOCTOR von Easy CD-Creator De Luxe kann man das sehr komfortabel lösen. Wie man bei Aufnahmen von LPs, Singles oder Tapes vorgeht, erfahren wir im nächsten Kapitel. Hier ist dann auch ein Wave-Editor zur Nachbearbeitung zu empfehlen.









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